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Interessante Orte in Barcelona


La Rambla

Mit fünf separate Strassen aneinandergereiht ist La Rambla (auch Las Ramblas genannt) eine mit Bäumen gesäumte Fussgängerzone voll mit Strassenkünstlern, lebendigen Statuen, Pantomimen und Wandergewerben, die alles von Lotterietickets bis hin zu Schmuck verkaufen. Der laute Vogelmarkt im zweiten Abschnitt von La Rambla ist einen Stop wert, genauso wie das nahgelegene Palau de la Virreina, ein grossartiges 18. Jahrhundert Rokoko Herrenhaus ausgestattet mit Kunst – und Unterhaltungsinformationen und einem Ticketshop. Nebenan ist La Rambla's farbenfreudigster Markt, der Mercat de la Boqueria. Genau südlich des Boquerias unterstreicht das Mosaic de Miró das Strassenpflaster; mit einer vom Künstler unterschriebenen Kachel. Der nächste Abschnitt der La Rambla widmet sich dem Gran Teatre del Liceu, das bekannte Opernhaus des 19. Jahrhunderts. Südlich des Plaça Real wird la Rambla mit Strip Clubs und Peep Shows entschieden weniger attraktiv. La Rambla endet am Monument a Colom (Monument zu Kolumbus) und dem Hafen. Man kann das Monument mit Hilfe des Lifts besteigen. Direkt westlich gelegen, auf der Avinguda de les Drassanes, stehen die Reials Drassanes (die königlichen Werften), welche das faszinierende Museu Marítim behausen. Es hat mehr Seefahrerausrüstung, als du denkst – Boote, Bautypen, Karten, Gemälde, Galionsfiguren und Schiffsküche des 16. Jahrhunderts.

Barri Gotic

Im Barri Gotic findet man eine Reihe mittelalterliche gothischer Gebäude, nur wenige Strassen nordöstlich der La Rambla gelegen. Das Barri Gotic ist der Kern des alten Barcelonas. Es ist ein Labyrinth von miteinander verbundenen dunklen Strassen, die auch mit Plätzen verbunden sind. Weiterhin gibt es dort viele Cafés, Bars und die billigsten Unterkünfte der Stadt. Die meisten der Gebäude gehen in das 14. und 15. Jahrhundert zurück, als Barcelona in seiner wirtschaftlichen Blütezeit war und noch nicht von Kastillien übernommen worden war. Um die Kathedrale, eine von Spaniens grossartigsten gothischen Bauwerken, kann man immernoch Teile der antiken Mauer eingebettet in spätere Strukturen sehen. Das Viertel ist um den Plaça de Sant Jaume, einem sehr grossem Platz, einem belebten Markt und einem der Orte der wöchentlichen Tänze des Sardana zentriert. Zwei der bedeutendsten Bauwerke der Stadt befinden sich hier, das Ajuntament und das Palau de la Generalitat.

Museu Picasso

Das Museu Picasso ist Barcelona's meist besuchtes Museum. Es befindet sich in drei auffallenden, wunderschönen Steinvillen am Carrer de Montcada, der während des Mittelalters eine Verbindung zum Hafen war. Das Museum zeigt viele Arbeiten aus den jungen Jahren des Künstlers und bietet besonders viele Werke aus seiner Blauen Zeit mit Arbeiten wie Der Schutzlose, Keramiken und Picassos frühen Arbeiten ab den 1890ern. Der zweite Stock beinhaltet vom Impressionismus beeinflussten Arbeiten aus Barcelona und Paris zwischen 1900 und 1904. Das gespenstische Portrait von Senyora Canals (1905) aus seiner Pinken Zeit ist auch zu sehen. Zu den älteren Arbeiten, alle in Cannes im Jahre 1957 ausgeführt, zählt eine komplexe technische Serie (Las Meninas), welche hauptsächlich aus Studien über Diogo Velazquez's Meisterwerk mit dem selben Namen besteht.

La Sagrada Familia

Die Sagrada Familia ist wirklich beeindruckend – auch wenn man nicht viel Zeit hat, sollte man es nicht verpassen, dorthin zu gehen. Das Lebenswerk von Barcelonas berühmtem Sohn Antoni Gaudí, das sich mit seinen herausragenden Türmen der unbeendeten Kathedrale verwegen gegen den Himmel stellt wurde mit seinen verdickten Konturen inspiriert durch den heiligen Berg Montserrat. Sie sind überkrustet mit einem Gewirr von Skulpturen, die Leben in den Stein zu atmen scheinen. Gaudí starb 1926, bevor sein Meisterwerk fertiggestellt werden konnte, und seitdem haben Diskussionen das Bauwerk stets verfolgt. Dennoch ist die Südwestfassade (Passion), mit vier Türmen mehr, fast fertig, und das Hauptschiff, 1978 angefangen, kommt gut voran. Manche sagen, dass der Rohbau gelassen hätte werden müssen als eine Art Denkmal für den Architekt. Aber der heutige Chefarchitekt, Jordi Bonet, meint, dass es eine heilige Aufgabe ist, da die Kirche gebaut wurde, um Sünden zu sühnen und um Gott's Gnade Katalonien's zu erbitten.

La Pedrera

Ein weiteres Meisterwerk Gaudís, La Pedrera, wurde zwischen 1905 und 1910 als eine Mischung zwischen Wohn – und Bürohaus gebaut. Ehemals Casa Milà genannt, ist es heute besser bekannt als La Pedrera (der Steinbruch), da seine uneinheitlichen grauen Steinfassade sich um eine Strassenecke kräuseln und so einen Welleneffekt verursachen, der weiter durch aufwendig mit Eisen bearbeitete Balkone unterstrichen wird. Besucher können im Gebäude eine Tour machen und auf das Dach gehen, wo ein riesiger, bunter Schornstein herausragt, genau wie in mittelalterlichen Zeiten. An Sommernächten an den Wochenenden ist das Dach beleuchtet und offen, um einen spekatuklären Blick über Barcelona zu gewährleisten. Ein Stockwerk darunter befindet sich ein bescheidenes Museum, dass sich Gaudí's Arbeit widmet.

Montjuic

Montjuic, der Berg, der über die Stadt vom Südwesten ragt, ist die Heimat einiger sehr schöner Kunstgallerien, Freizeitattraktionen, ruhiger Parks und Grossteilen der olympischen Bauten 1992. Wenn man aus der Richtung des Plaça d'Espanya kommt, sieht man auf der Nordseite den Plaça de Braus Les Arenes, eine ehemalige Stierkampfarena, wo die Beatles 1966 spielten. Dahinter liegt der Parc Joan Miró, wo Miró's hochphallische Skulptur Dona I Ocell (Frau und Vogel) steht. In der Nähe befindet sich im Palau Nacional das Museu Nacional d'Art de Catalunya, welches eine beeindruckende Sammlung romanischer Kunst hat. Eine ganze Reihe von Brunnen befinden sich unter dem Palau Nacional; auch der grösste, La Font Màgica, der regelrecht lebendig wird mit einer Licht- und Musikshow an Sommerabenden. Im Nordwesten von Montjuic ist das “spanische Dorf”, Poble Espanyol. Auf den ersten Blick ist es eine kitschige Touristenfalle, aber es stellt sich auch heraus ein fesselndes Beispiel der spanischen Architektur zu sein; mit sehr getreuen Nachbildungen von Gebäuden aus allen Teilen von Spanien. Das Anella Olímpica (olympischer Ring) ist eine Ansammlung von Sportanlagen, wo die Hauptereignisse der Spiele von 1992 stattfanden. Unten am Berg kann man Meisterwerke anderer Art in der Fundacio Joan Miro besichtigen; Barcelona's Gallerie für den grössten katalanischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Dies ist die grösste Ansammlung seiner Arbeiten.

Tibidabo

Mit 542m ist Tibidabo der höchste Berg in der waldigen Gegend, die die Kulisse Barcelona's bildet. Wenn die Luft klar ist, ist es ein herrlicher Ort, um auf die Stadt zu blicken. Die Einheimischen kommen für einen Nervenkitzel im Freizeitpark Parc d'Atraccions her, welcher Fahrten und ein Geisterhaus anbietet. Aber nichts ist so haarsträubend im gesamten Park wie der Glaslift, der 115m zu einer Besucherterrasse am Torre de Collserola Telekommunikationsturm fährt. Die eher Ruhigen finden ihre Ruhe im Tempel del Sagrat Cor, Barcelona's Antwort auf Paris' Sacré Coeur; es ist sogar ästhetischer als sein Pariser Equivalent. Über Tibidabo's Seilbahnstation ragen zwei Kirchen herays, eine auf der anderen. Die obere Kirche ist von einem riesigen Christ überschattet und hat einen Lift zum Dach.