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Geschichte von Madrid


Das Mittelalterliche Madrid

14. und 15. Jahrhundert: Puerta del Sol-Calle Mayor-Plaza de la Villa. Auf dem Platz Plaza de la Villa gibt es zwei Gebäude, die aus dem Mittelalter stammen: Das Casa (Haus) und der Torre (Turm) de los Lujanes (15. Jahrhundert), in dem der französische König Francis I nach der Schlacht um Pavia gefangen gehalten wurde. Das Bauwerk zur Rechten des Turmes ist das Hemeroteca Municipal, das mehr als 70,000 Zeitungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert beheimatet und von 9.00 morgens bis 13.00 mittags geöffnet ist.
Puerta del Sol-Calle Mayor-Calle del Nuncio-Plaza del Marqués de Comillas. Gleich hinter dem Plaza de la Villa, an der rechten Seite der Calle Mayor, liegt eine Allee, die hinaufführt zu San Nicolás de los Servitas, der ältesten Kirche in Madrid. Die Kirche hat einen maurischen Turm aus den Tagen der arabischen Besetzung. Ausserdem gibt es eine andere interesante Kirche, die links von der Calle Mayor und hinter der Calle del Sacramento und der Calle del Nuncio steht: Die Kirche San Pedro el real oder auch el Viejo genannt. Der Glockenturm der Kirche weist Spuren des maurischen Stils auf. In der Nähe der Kirche liegt der Plaza del Marqués de Comillas, der früher unter dem namen Plaza de la Paja bekannt war. Dieser Platz war sehr wichtig im Mittelalter. Das Viertel Morería liegt zwischen dem Plaza del Marqués, dem Plaza de la Cruz Verde sowie der El Alamillo und der Ronda de Segovia und endet am modernen Viaduct.

Madrid unter den Habsburgern

16. und 17. Jahrhundert: Puerta del Sol-Plaza Mayor. Der Teil Madrids, in dem der österreichische König waltete, war der erste Stadtteil, dem architektonische Bedeutung zuteil wurde. Das Gebiet liegt rund um den Plaza Mayor und wurde von Philip III um 1619 gebaut. Es gibt 9 Eingänge, die alle auf diesen wundervollen Platz führen, der im Madrid der Renaissance der Mittelpunkt des städtischen Leben war. Das schönste Gebäude ist die Casa de la Panadería (Bäckerei). Früher wurde dort hoch zu Ross mit Stieren gekämpft und Wettkämpfe fanden zu Ehren der 5 Heiligen (St. Teresa, St. Ignatius, St. Francis Xavier, St. Isidro und St. Philip Neri) statt. Der Plaza Mayor war auch Schauplatz der "autos de fe", den öffentlichen Hinrichtungen der Inquisition und sowohl Philip V als auch Ferdinand VI und Carlos IV wurden auf dem Platz zum König gekrönt. Plaza de Santa Cruz-Calle de Toledo-Plaza de la Villa-Calle de Sacramento. Auf dem Plaza de Santa Cruz befindet sich das Aussenministerium. Das Gebäude wurde 1634 von Crescendi erbaut. Zusammen mit Juan de Herrera, der die Segovia Brücke über den Manzanares gebaut hat, war Crescendi dafür verantwortlich, eine gewisse spanische Note zum italienischen Renaissancestil hinzuzufügen. Die Katedrale von San Isidro, in der Naähe der Calle de Toledo, war ursprünglich die imperiale Jesuiten Schule. Die Madrider Stadthalle befindet sich auf dem Plaza de la Villa und ist die Arbeit von Gómez de la Mora. Ganz in der Nähe liegt die Casa de Cisneros, die 20 Jahre nach dem Tod des berühmten Kardinals Spaniens erbaut wurde. Um die Ecke, in der Calle del Sacramento, steht der Palacio de los Vargas, ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das auch Haus von San Isidro genannt wird und verschiedene kuriose Reliquien beheimatet.. Die Capilla del Obispo (Bischofskapelle) auf dem Plaza del Marqués de Comillas stammt aus dem selben Jahrhundert wie der Palacio. Etwas abgelegen, an der Avenida de la Ciudad de Barcelona, 1, liegt die Basilika von Atocha, die momentan renoviert wird.
Puerta del Sol-Plaza de las Descalzas Reales-Plaza de Oriente. Wenn man die Calle del Arenal zur rechten Seite hin verlässt, wird man den Plaza de las Descalzas an der Calle de San Martín erreichen. Dieser kleine Platz verdankt seinen Namen dem Konvent, das dort von der Doña Juana de Austria, der Tochter des Königs Carlos V, gegründet wurde. Das Gebäude ist heute ein interessantes Museum. Der Konvent La Encarnación, der auf dem gleichnamigen Plaza steht, ist zugänglich für Besucher und wurde von der Frau von Philip III gegründet. Das Gebäude wurde von Gómez de Mora (1616) gebaut. Die Reiterstatue Philip des IV steht in der Mitte des Plaza de oriente und ist eine der schönsten Skulpturen in Madrid. Die 9 Tonnen schwere Statue wurde nach einem Entwuf von Velázquez vom Florenzer Bildhauer Tacca in Bronze gegossen.

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