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Teatro Real, Puerta del Sol und Alcalá


Unsere Tour beginnt am Teatro Real(17), das von der Königin Isabel der Zweiten gebaut wurde und im Jahre 1997 renoviert und als eine Oper neueröffnet wurde. In der Nähe liegt die Plaza de la Encarnación, die mit der Plaza de Oriente verbunden ist, auf der im 17. Jahrhundert das Kloster Monasterio de la Encarnación(18) gegründet wurde. Diese schöne alte Klosterresidenz beheimatet eine Vielzahl von Reliquien. Man kann dort beispielsweise interessante Werke des 16., 17. und 18. Jahrhunderts besichtigen.

Am Ende der Calle de la Encarnación, zur rechten Seite der Kirche erreichen wir die Plaza de la Marina Española, auf dem der Palacio del Senado(19) (Senatspalast) steht, der Ende des 16. Jahrhunderts für augustinische Mönche gebaut und vor kurzem renoviert wurde. Der spanische Senat hat dort nun seinen Sitz. Zur Linken, neben dem Senatsgebäude, liegt der Palacio del Marqués de Grimaldi(20), eine Arbeit Sabatinis aus dem Jahre 1776. Auf der Calle Torija steht der Convento de las Reparadoras(21), der im Jahre 1782 von dem Architekten Ventura Rodriguez entworfen wurde und eigentlich als Gerichtshof für die Inquisition dienen sollte. Die Kirche ist aus dem 19. Jahrhundert.

Von hier aus gehen wir weiter die Calle Torija entlang, bis wir die Plaza de Santo Domingo erreichen. Von dort aus nehmen wir die Calle Veneras, wo der Autor Rubén Darío einst lebte. Dann laufen wir die Calle de Trujillos entlang und biegen links ab auf die Travesía de Trujillos, die auf die Plaza de las Descalzas führt, auf dem das Kloster Monasterio de las Descalzas Reales(22) aus dem 16. Jahrhundert steht. Das Kloster war früher das Zuhause für Frauen aus königlichen und adligen Familien, die bei Eintritt ins Kloster wertvolle Mitgiften wie Kunstwerke mitbrachten, die heute eine Sammlung, die man dort bewundern kann, bildeten.


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Die Puerta del Sol(23) (Sonnentor) war im 15. Jahrhundert ein Abwehrbullwerk, das Teil einer Mauer war, die die Stadt Madrid gegen die bevölkerte Umgebung schützte. Die ehemalige Casa de Correos(24) (Post) wurde 1768 von dem französischen Architektem Marquet gebaut. Das Gebäude wird gekrönt von einem Turm, der an all seinen vier Seiten Uhren hat. Der Turm ist die berühmteste Uhr von Madrid. Am Silvesterabend um Mitternacht beginnen die Madrileños (Einwohner Madrids) das neue Jahr mit dem Glockenspiel des Turms. Am unteren Teil des Gebäudes befindet sich eine Markierung, die den Kilometer 0 anzeigt. Von diesem Punkt aus werden alle Entfernungen bezüglich Landstrassen und Autobahnen gemessen. Ausserdem fangen alle spanischen Autobahnen sowie einige Strassen hier an. Drei historische Statuen stehen auf dem Platz: die Venus "La Mariblanca", ein Replikat des Originals, das im Museo Municipal (städtisches Museum) steht, ein Monument das "oso y el Madroño" genannt wird (Bär und Beerenstrauch) und 1967 aus Stein und Bronze hergestellt wurde sowie ein Denkmal von König Carlos dem Dritten.

In der Calle Alcalá, Hausnummer 3, ist das Ministerio de Hacienda(25) (Finanzministerium) in einem früheren Zollhaus, das von Sabatini entworfen wurde (Treppen: Pedro Ribera) und das ein gutes Beispiel für barocke Klassik ist. Im Hausnr. 12 befindet sich das Hauptquartier Banco Español de Crédito (Spanische Kreditbank), die zwischen 1882 und 1891 von José Grases erbaut wurde. Die Real Academia de Bellas Artes de San Fernando(26) (Akademie der feinen Künste von San Fernando) liegt im Haus Nummer 13. Dieses Gebäude wurde 1775 von José Benito de Churriguera entworfen, um als Palast für die Familie Goyeneche zu dienen. Später (1974) wurde es erneuert von Chueca Goitia. Die Kunstgallerie beherbergt Werke der spanischen Schules des 16. und 17. Jahrhunderts.

Die Iglesia de las Calatravas(27) liegt im Haus Nummer 25. Dieser barocke Tempel wurde im 19. Jahrhundert von Juan Madrozo renoviert, der auch ein paar Elemente der Neorenaissance mit hineinbrachte. Die barocke Kuppel sowie der hohe Altar machen die Kirche besuchenswert. Die Iglesia de San José(28) mit der Nummer 43 wurde zwischen 1730 und 1742 von Pedro Ribera gebaut. Bevor wir den Plaza de Cibeles erreichen, finden wir noch den Círculo de Bellas Artes(29) (Zirkus der feinen Künste), der 1926 von Antonio Palacios entworfen wurde und momentan eine der dynamischsten Institutionen des kulturellen Lebens Madrids ist.

Start der Tour 2: Teatro Real.
Metro: Opera.