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Gran Vía, Plaza de España und Umgebung


Gran Vía(56), eine der Hauptverkehrsadern Madrids, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts konzipiert und im Jahre 1952 fertiggestellt, als das letzte Gebäude bezogen wurde. Das Gebiet im Osten dominieren verzierte Fassaden, grosse Simse, Säulengänge und Balkone. Das Metrópolis Gebäude steht imposant an der Kreuzung Gran Vía/Calla Alcalá, wo wir unsere Tour beginnen. Weiter unten auf der rechten Seite der Strasse sehen wir das Museo Chicote (Chicote Museum), ein bezauberndes kleines Bar-Museum, das Treffpunkt für Künstler und Stierkämpfer ist. Auf der Parallelstrasse der Caballero de Gracia (wird erreicht durch die Calle Clavel oder den Plaza Red de San Luis) steht das Oratorio del Caballero de Garcia(57), das Ende des 18. Jahrhunderts gebaut wurde und ein gutes Beispiel für den neoklassistischen eleganten Stil Juan de Villanuevas ist. Im wunderschönen Inneren des Gebäudes befinden sich Bilder, die unbedingt sehenswert sind.

Auf der Gran Vía, nahe des Plaza Red de San Luis, liegt der Hauptsitz von Telefónica(58) (Spaniens nationaler Telefongesellschaft) im ersten Wolkenkratzer Madrids, der 1929 von dem nordamerikanischen Architekten Weeks gebaut wurde. Etwas weiter befindet sich der Plaza de Callao, der normalerweise voll mit Fussgängern und Autos ist und auf dem es Kinos, Läden und Geschäfte in Hülle und Fülle gibt. Auf der anderen Seite des Platzes liegt der Palacio de la Prensa, der 1928 errichtet wurde und architektonische Einflüsse der Chicago Schule aufweist. Noch etwas weiter auf der linken Seite liegt das Carrión Gebäude, in dem das Capitol Kino heute beheimatet ist. Dieses Gebäude wurde zwischen 1931 und 1934 gebaut und ist ein gutes Beispiel für die deutsche Schule von Mendelsohn und die Architektur der 30er Jahre. Unser Weg führt uns weiter die Strasse abwärts, wo europäische und amerikanische Architektur sich mit der Traditionellen vermischt.


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Die Gran Vía wird von der Calle Princesa vom riesigen Plaza de España getrennt, der für zwei Bauwerke aus den 50er Jahren berühmt ist: Das Edificio España und der Torre de Madrid, beides Projekte der Otamendi Brüder.

Auf der anderen Seite der Calle San Leonardo, beim Edificio España, finden wir die Iglesia de San Marcos(59) (die Kirche des heiligen Markus), eine Arbeit von Ventura Rodríguez, die im Jahre 1753 beendet wurde und 1944 zu einem nationalen Monument erklärt wurde. Die Kirche ist eines der schönsten Bauwerke des Madrider Barocks. In der Nähe der Calle Princesa, auf der Calle Ventura Rodríguez im Haus Nr. 17 befindet sich das Museo Cerralbo(60) (Cerralbo Museum), eine Mansion aus dem 19. Jahrhundert, in der bemerkenswerte Möbel und Kunstschätze zu finden sind. Zurück auf der Calle Princesa steht der Palacio de Liria (61) neben dem Haus Nr. 18. Dort residierte der Graf von Alba. Der Palast wurde 1780 von Ventura Rodríguez fertiggestellt. Am hinteren Teil des Palastes an der Calle Conde Duque steht das Cuartel de Conde Duque(62), das nach einem Entwurf von Pedro Ribera im Jahre 1720 gebaut wurde. Dieses barocke Bauwerk beherbergt heutzutage ämter, Ausstellungsräume und Bibliotheken. Während des Sommers finden dort viele Konzerte und Events statt.

Start der Tour 6: Anfang der Gran Vía
Metro: Banco de España und Gran Vía