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San Bartolomé, Pilatos, La Alfalfa


Dieser Stadtteil beginnt an der extreme populären Puerta de la Carne (Fleischtür), die nach einem alten Schlachthaus, das dort einst stand, benannt wurde. Dieses Tor erhält die Atmosphäre des alten Sevilla, dessen verschlungenes Netzwerk von Strassen die arabischen und mittelalterlichen Gebäude sowie Paläste und religiöse Bauwerke aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert instand gehalten hat.

Wenn wir die Mármoles Strasse entlang gehen, kommen wir zur Gemeindekirche von San Nicolás (18. Jahrhundert), die ein Rococo Interior hat und eine Reihe von Altären und Skulpturen von Pedro Roldán und Francisco Ruiz Gijón ausstellt.

Auf dem Plaza von Santa María La Blanca steht der Palast von Altamira, der eine Fassade aus dem 18. Jahrhundert hat. An der einen Seite des Palastes liegt die Kirche von Santa María La Blanca, die über die Ruinen der alten Synagoge gebaut wurde. Das Innere wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet mit einem der kreativsten barocken Pflasterwerke Sevillas, einer Arbeit von den Borja Brüdern.

Die Archeros Stasse führt zur Gemeindekirche von San Bartolomé. In der Nähe, auf der Levíes Strasse, steht der Palast von Mañara, der das zu Hause von Miguel de Mañara, dem Model für Don Juan Tenorio (der berühmten Figur aus der Weltliteratur), war. Der Palast ist ein imposantes Renaissance Bauwerk mit einer interessanten Fassade mit Fresken, die eine Backsteinoberfläche imitieren. Wenn man weiter über den Plaza de las Mercedarias und dann über die Vidrio Strasse läuft, erreicht man die Gemeindekirche von San Esteban, ein Mudéjar Gebäude aus dem späten 14. Jahrhundert mit interessanten gothischen Türeingängen. In der Nähe steht das Haus von Pilatos, das wegen seinen Elementen aus der Gothik, Mudéjar, italienischen Renaissance und Klassik einen Besuch wert ist.

Vom Pilatos Platz aus sollte man weiter über die Aguilas Strasse gehen. An der linken Seite steht der Konvent von Santa María de Jesús im Mudéjar Stil aus dem frühen 16. Jahrhundert. Weiter auf der Rodrigo Marín Strasse geht man um die Kirche von San Ildefonso herum, die eines der wenigen neoklassischen Gebäude Sevillas ist und im 18. Jahrhundert zusammen mit einer interessanten Hauptfassade und zwei Türmen errichtet wurde. Gegenüber steht der Konvent von San Leandro, dessen Garten an den des Hauses von Pilatos angrenzt. In der Kirche (17. Jahrhundert) stehen grossartige Altäre von Montañés und Jerónimo Hernández. Im Konvent kann man ausserdem exquisite Produkte der Nonnen kaufen.

Nach einem kurzen Spaziergang über die Strasse Cabeza del Rey Don Pedro, in der es eine Reihe von Antiquitätenläden gibt, kommt man zur Kirche San lsidro, einem weiteren Beispiel für die Mudéjar Kunst des 14. Jahrhunderts. Auf dem Hauptaltar der Kirche findet man ein grosses Gemälde, das “Das Ableben von San lsidro” heisst und von Juan de Roelas ist. Wenn man die Kirche in Richtung der Cristo de las Tres Caídas Strasse (Die drei Stürze Christis) verlässt, kommt man bald darauf zum Plaza de Alfalfa, einem belebten Platz mit einem historischen Zentrum mit Bars, die berühmt sind für ihre Tapas (kleine Portionen vom beliebten Gerichten).