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San Luis, Macarena und Feria


Dieser Stadtteil besteht aus verschiedenen Dörfern mit authentischem sevillianischen Charme. In der Vergangenheit war dieses Gebiet schon bekannt für seinen starken Charakter. Dieser Teil ist einer der belebtesten und beliebtesten der Stadt. Seine Strassen, zum Beispiel die Calle de la Feria, wo Donnerstags der Flohmarkt stattfindet, sind die Ältesten in Sevilla und voll von Menschen und Tradition. Man fühlt sich dort wie in einem Dorf aus der Vergangenheit mit Tavernen und Geschäften aus vergangenen Zeiten.

In der Nähe von Alfalfa liegt der San Pedro Platz, auf dem auch die Kirche von San Pedro, ein Mudéjar Gebäude aus dem 14. Jahrhundert mit einem Turm aus dem 18. Jahrhundert sowie einem Torbogen und einer interessanten Kunstsammlung, steht. Die Apsis des Gotteshauses markiert den Beginn der Doña María Coronel Strasse, die Standort vom Konvent von Santa Inés ist, der 1375 gegründet wurde. Wenn man nun links abbiegt, kommt man an den Palast von Las Dueñas. Das Gebäude, das auch einen Garten besitzt, ist ein Mix von verschiedenen Stilen, die von gothischem Mudéjar bis zur Renaissance und zum Barock reichen. Wieder zurück auf der Doña María Coronel Strasse erreicht der Reisende die Kreuzung mit der Bustos Tavera Strasse, die zum Los Terceros Platz führt, einem lebendigen Treffpunkt; die älteste Tapasbar von Sevilla, Rinconcillo, liegt dort genauso wie die Gemeindekirche von Santa Catalina, einem gothisch-mudéjaren Bauwerk, das über eine alte Moschee gebaut wurde, von der nur noch das Mirat und der Turm übriggeblieben sind. Im Inneren gibt es eine kleine Kapelle, die eines der interessantesten barocken Gebäude von Leonardo de Figueroa ist.

Die Sol Street beginnt am Los Terceros Platz, auf dem der alte Konvent von Los Terceros steht (aktuell Sitz der Hermandad de la Cena), der aus dem 17. Jahrhundert stammt und Fassaden im lateinamerikanischen Kolonialstil hat. Von Sol aus führt die Enladrillada Strasse zum Konvent von Santa Paula. Im Garten des Konvents findet man das repräsentativste Werk für den katholischen Königsstil in Sevilla: eine Tür im Stil der Gothik-Mudéjar, die dekoriert wurde mit Ziegeln aus der Renaissance von Niculoso Pisano und Andrea della Robbia. Im Inneren steht ein Altar von Alonso Cano sowie Skulpturen von Montañés, ein kleines Konventmuseum und eine Verkaufsstand von Süssigkeiten und Marmelade.

Die Santa Paula Strasse führt zum Konvent von Santa Isabel, das im 15. Jahrhundert gegründet wurde und um eine Kirche im 17. Jahrhundert erweitert wurde, die von Alonso de Vandelvira entworfen wurde. Im Inneren steht der Cristo de la Misericordia (Gnädiger Christus) von Juan de Mesa. Die Nonnen, die dort leben, stellen goldene Stickereien her, eine traditionelle Handarbeit für Sevilla. In der San Luis Strasse steht ein wunderbares Beispiel für barocke Kunst – die Kirche von San Luis, die heute aber nicht mehr als Gotteshaus genutzt wird. Auf der anderen Seite dieses grossartigen Gebäudes führt die Strasse zur Kirche von Santa Marina, einem Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, das eine interessante Kapelle mit einem Mudéjarkellergewölbe beinhaltet. Auf dem Pumarejo Platz, der auf die Strasse Fray Diego de Cádiz folgt, und an das Mauerinnere angebaut ist, liegt die Kirche San Hermenegildo.

Der Sage nach war dort der Schauplatz des Martyriums der Heiligen. Eine Kapelle ist auch noch erhalten, die ursprünglich über eine Almohadentür verfügte. Wenn man die Strasse weiter entlang geht, kommt man an die maurischen Festungen, die gegenüber des Hospitals de la Sangre liegen, dem aktuellen Sitz des andalusischen Parlaments und dem grössten Krankenhaus Europas, entworfen von Martín de Gaínza. Was heute die Aula ist, war früher die Kirche. Das Ende der Mauer schliesst an den Bogen von Macarena an, die der Gegend ihren Namen gaben. Daneben steht die Basilica von Macarena, ein neueres Gebäude, bekannt für sein Bild der Virgen de la Esperanza, einer beliebten Arbeit aus dem 17. Jahrhundert. Von hier aus gelangt man in den Stadtteil Macarena. Dann geht man die Parras und Relator Strassen entlang und weiter über die Feriastrasse, wo man den Markt, der der Älteste und Beliebteste von Sevilla ist, besuchen sollte. Daneben steht die Kirche von Omnium Sanctorum, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Der Kirchturm seigt Sebkaarbeiten, die von der Giralda kopiert wurden. Weiter die Feria entlang findet man die Gemeindekirche von San Juan de la Palma, auch Stil Gothik-Mudejar. Drinnen gibt e seine Skulpturengruppe, die Virgen de la Amargura mit San Juan, eines der wichtigsten religiösen Kunstwerke des 18. Jahrhunderts.