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Das Einkaufsviertel


Dieses Gebiet ist voll von lebendigen Einkaufsstrassen, in denen es hunderte von Geschäften gibt, die teilweise einige hundert Jahre alt sind.

Ein Spaziergang durch diesen Stadtteil beginnt am Jesuitengotteshaus La Anunciación, einem Renaissancebauwerk von Hernán Ruiz mit Gemälden von Roelas und SKulpturen von Montañés. Weiter entlang auf der Martín Villa erreicht man schliesslich La Campana, den Kern des Lebens in Sevilla. Hier beginnt auch die berühmte Strasse Sierpes, auf der alle sevillianischen Bruderschaften während ihrer Osterprozessionen vorbeiziehen. Nahe der La Campana liegt der Platz El Duque, der an allen Seiten von Steinen umgeben ist. Auf der einen Seite des Platzes steht die Kirche von San Antonio Abad, die zur Bruderschaft des Schweigens gehört. Im Inneren befindet sich eine Nazareneskulptur aus dem 17. Jahrhundert von Francisco de Ocampo. Von hier aus sollte man weiter über die Einkaufsstrasse San Eloy gehen, die zur Tetúan führt, einer Einkaufsstrasse voll mit Geschäften. Wenn man von der Jovellanos aus links abbiegt, kommt man an die grossartige, aber kleine Kapelle von San José (frühes 18. Jahrhundert). Das Besondere sind hier die barocken Ausschmückungen. Dann sollte man unbedingt die Sierpes entlanggehen, die berühmteste Einkaufsstrasse von Sevilla und Standort des königlichen Gefängnisses. Im 19. Jahrhundert befanden sich in diesem Gebiet viele Casinos und Cafés sowie ein Marktplatz für Händler und Stierkämpfe und Treffen Intellektueller fanden dort statt.

Durch die Sagasta Stasse gelangt man wieder zum grossartigen El Salvador Platz (der Heiland), auf dem eine Statue des Bildhauers Martínez Montañés sowie zwei renovierte Gebäude, das Hospital de San Juan de Dios und die Gemeindekirche von Divino Salvador, stehen. Die Kirche ist eines der grössten und prächtigsten Gotteshäuser der Stadt und wurde über die primitive Moschee von lbn Adabbas gebaut. Nur der Patio zum Waschen und das Minaret blieben übrig. In der Kirche selber stehen drei gigantische Altäre sowie einige herausragende religiöse Bilder wie Crucificado del Amor von Juan de Mesa und Nazareno de Pasión von Martínez Montañés. Vom Platz aus kann man weitergehen und die traditionellen Läden in den Strassen Francos, Placentinos und Álvarez Quintero besuchen, deren Schaufenster religiös und alt gestaltet sind. Dann kommt man zum Platz von San Francisco, der früher der Hauptplatz von Sevilla war. Hier wurden wichtige zivile und religiöse Feierlichkeiten und Hinrichtungen abgehalten. Heute stehen dort um die Osterzeit Stände, um die Prozessionen der Osterwoche und des Corpus Christi anzusehen. Gegenüber von dem Platz liegt die Fassade der Stadthalle, die die spanische plateresque Kunst präsentiert. Diego de Riaño baute die Vorhalle, die Haupthalle sowie die Fassade. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude ausgebaut, da dank des Abrisses des Konvents von San Francisco wieder viel Platz vorhanden war. Eine neue Fassade an der Seite des Nueva Platzes wurde auch gebaut. Nicht weit entfernt führt die Strasse Reyes Católicos zur imposanten Kirche La Magdalena, einem früheren dominikanischen Konvent, der zusammen mit dem von El Salvador das wichtigste barocke Kulturerebe in Sevilla ist.. An der Aussenseite des Bauwerks ist die Kuppel das auffallendste Element mit ihren Figuren, die von präkolumbischen Motiven beeinflusst wurden. Im Inneren gibt es Fresken von Lucas Valdés und Arbeiten von Pedro Roldán, Francisco Ocampo, Valdés Leal und Zurbarán.