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San Vicente und San Lorenzo


Diese zwei Stadtteile schauen auf den Guadalquivir heraus (gegenüber von der Insel La Cartuja) und wurden im Mittelalter gegründet. Sie erlebten ihre besten Jahre während der Renaissance und des Barocks – Zeiten, in denen viel und kunstvoll gebaut wurde. Der Museumplatz mit seiner romantischen Atmosphäre ist der Standort des Museums für feine Künste, das 1838 im alten Konvent von Merced eröffnet wurde. Der Museumplatz ist der Anfangspunkt der eleganten Strasse San Vicente, in der alte Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen. Nicht weit weg steht die Kirche von la Veracruz und daneben befinden sich die Bäder der maurischen Königin aus der Almohadeperiode (12. und 13. Jahrhundert). Wenn man diese Strasse weitergeht kommt man an den Gavidia Platz und später auf die Cardenal Espinola Strasse, dem Standort des Konvents von Santa Rosalía. Er wurde von Diego Antonio Diaz gebaut und sein Hauptaltar ist eine Arbeit von Cayetano de Acosta. Der romantische Platz von San Lorenzo beheimatet die Gemeindekirche von San Lorenzo, die einen Turm im Stile von Mudéjar und Gothik hat. Leider veränderten die Renovierungsarbeiten im 18. und 19. Jahrhundert die Struktures dieses Bauwerks drastisch. Im Inneren gibt es eine sakrale Kapelle und einen Hauptaltar von Martínez Montañés. Auf der rechten Seite befindet sich die Basílica of Jesús del Gran Poder, ein modernes Gebäude, dass ein Bild von Christus (17. Jahrhundert, Juan de Mesa, eines der grössten Schätze der Prozessionen in Sevilla) ausstellt. Der Platz markiert den Beginn der Santa Clara Strasse, wo verschiedene Konvente und andere Gebäude wie der Palast Santa Coloma stehen. In der Nähe gibt es das Kloster von Santa Clara, dessen Tür aus dem 17. Jahrhundert Zugang zur gothisch.mudejarischen Kirche bietet. Die lnmaculada und die San Juan Evangelista Figuren sind Werke von Montañés. Durch einen gothischen Eingang erreicht der Besucher den Palast des Infanten (Prinzen) Don Fabrique, einem Turm aus dem Jahre 1252 mit einem Platz als Grundlage.

Am Ende der Strasse steht der Konvent San Clemente, der primär als Ausstellungshalle genutzt wird. Es handelt sich hier um ein grosses Gebäude, dass von Alfonso X el Sabio errichtet wurde und dessen Kirche mit Mudéjardekoration und Fresken von Valés Leal aus dem 16. Jahrhundert versehen ist.

Wie empfehlen, einen Besuch in diesem Gebiet mit der Alameda de Hércules abzuschliessen. Dieses Bauwerk stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist nach den Säulen eines römischen Tempels, die aus der Mármoles Strasse geholt wurden, um die Skulpturen von Herkules und Julius Cesar zu stützen, benannt. Von hier aus kann man ins Einkaufsviertel zurückgehen, das nicht weit von den Strassen Trajan und Amor de dios entfernt ist.