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Der Park und seine Umgebung


Diese Tour beginnt am Puerta de Jerez (Jereztor). Dieser Stadtteil wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet, nachdem das Tor der Stadtmauer abgerissen worden war und der Tagaretebach ausgetrocknet war. Ein Garten wurde angelegt und der Ort wurde 1929 in einen Platz verwandelt. Der einzige Überrest der alten Gebäude ist die Kapelle von Maese Rodrigo, die ursprünglich die Universität beheimatete. In der Nähe steht das Hotel Alfonso XIll, das Beste und Exklusivste Sevillas. Gegenüber vom Hotel steht der Palast von San Telmo, ein wundervolles Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert, Standort der Universidad de Mareantes (Universität der Seefahrer) und Residenz der Grafen von Montpensier während des 19. Jahrhunderts. Momentan befindet sich dort der Sitz des Präsidenten der andalusischen Regierung. Ein Besuch der Tabakfabrik ist auch enpfehlenswert, in der sich heutzutage die Universität von Sevilla befindet. Das Gebäude wurde von Sebastian van der Borcht im 18. Jahrhundert entworfen. Das enorme Fundament des Bauwerks machte die Tabakfabrik zum zweitgrössten Gebäude Spaniens nach El Escorial. Aussen ist die Fassade an der Fernandostrasse das Interessanteste. Ausserdem gibt es noch eine dopplete Treppe und einen Patio. Die Kapelle des Gebäudes, die nicht mehr benutzt wird, beheimatetdas Gemälde Crucificado de la Buena Muerte von Juan de Mesa.

Zwischen der Tabakfabrik und dem Park wurden für die lateinamerikanische Ausstellung 1929 das Casino de la Exposición und das Lope de Vega Theater gebaut. Neben diesen Gebäuden befindet sich der Park von María Luisa, der 1892 von der Prinzessin Luisa Fernanda de Orleáns gestiftet worden war und in den Jahren 1913 und 1929 erneuert wurde. Im Park gibt es einen Plaza de España im historischen Stil, der von Anibal González aus Steinen und Keramik gebaut wurde. Der Platz besteht aus einem halbrunden Bauwerk mit jeweils einem Turm an jedem Ende und einem Kanal mit Brücken im inneren Kreis. Am südlichen Ende des Parks befindet sich der Plaza de América (amerikanischer Platz), auf dem drei Gebäude, die ebenfalls von Anibal González für die Ausstellung im Jahre 1929 entworfen wurden, stehen: der königliche Pavilion im neogothischen Stil, der Mudéjar Pavilion (in dem sich das Museum der Kunst und beliebter Traditionen befindet) und der plateresque Pavillon. Letzerer beheimatet heute eines der besten archäologischen Museen Spaniens. Man sollte auch über die Avenida de la Palmera spazieren, die ausser einigen staatlichen Gebäuden auch einige Pavillions der lateinamerikanischen Ausstellung von 1929 zu bieten hat.